X-Men: Zukunft ist Vergangenheit

In einer fernen Zukunft sind die Mutanten der X-Men den Sentinels unterlegen: Professor X und Magnet schicken Wolverine in die Vergangenheit, um seine Ziehschwester Raven an einem folgenschweren Attentat zu hindern…

Ich liebe die Filme der X-Men-Reihe, ich bin ein großer Fan von Patrick Stewart, also war es eine Frage der Zeit, bis diese Blu-Ray in meinem Player landete.

In einer fernen und bösen Zukunft ist die Menschheit von bösen Klonen, den Sentinels unterjocht. Denn diese bösen Wesen können sich die außergewöhnlichen Eigenschaften der Mutanten zu eigen machen. Nur noch wenige Mutanten können sich gegen die ständigen Angriffe wehren. Dazu benutzen Sie einen Zeitreise-Trick und warnen sich selbst in der Vergangenheit vor den Angriffen in der Zukunft. Magneto, Professor Xavier (Patrick Stewart), Wolverine (Hugh Hackmann) und Storm (Halle Berry) treffen auf die Verblebenden und diskutieren, wie es zu dieser Situation kommen konnte. Die Entwicklung der Sentinels als den Mutanten überlegene Kampfmaschinen nahm ihre Entwicklung im Jahr 1973. Damals erschoss die Mutantin Raven (Jennifer Lawrence) den Forscher Bolivar Trask (Peter Dinklage), machte diesen zum Märtyrer und ermöglichte den Sentinels durch ihre eigene DNA, sich an die Mutanten anzupassen. Die Gruppe beschließt, die Vergangenheit zu ändern und das Attentat zu verhindern. Der Einzige, der für die Zeitreise seines Geistes geeignet erscheint, ist Wolverine. Er landet in seinem Körper der 70er und sieht sich gleich einer gefährlichen Situation ausgesetzt. Er sucht Professor Xavier auf und muss entdecken, dass dieser seine Mutantenkräfte verloren hat, weil er ein Mittel gegen die Taubheit seiner Beine einnimmt. Die Mutantenschule ist verlassen, an seiner Seite ist nur noch Dr. Hank McCoy, der seine zweite Identität als blauer Hulk versteckt. Nach etlichen Überredungsversuchen beschließen die drei, gemeinsam Magneto aus einem Hochsicherheitsgefängnis des Pentagon zu befreien. Dieser sitzt dort ein, weil er angeblich die Schuld an der Ermordung John F. Kennedys hat. Um den Einbruch ins Pentagon zu ermöglichen, rekrutieren sie noch den hyperschnellen Quecksilber, der ein paar erstaunliche Tricks vollführt. Sie befreien Magneto. In Paris verhandeln vietnamesische und amerikanische Militärs über das Ende des Vietnamkriegs. Trask bietet seine Sentinels den Militärs an. Raven wird von den versammelten X-Men gestellt, es kommt zu einem für die Öffentlichkeit sichtbaren Kampf und die öffentliche Meinung wendet sich gegen die Mutanten. Präsident Nixon gibt eine Sentinel-Armee in Auftrag. Bei deren Vorstellung kommt es dann zum Showdown zwischen den Mutanten und den Sentinels. Da Magneto die ursprünglich komplett aus Kunststoff bestehenden Sentinels mit Metall „verunreinigt“ hat, gelingt es den X-Men, den Sieg davonzutragen, u.a. auch durch die komplette Teleportation eines Baseball-Stadions. Er wendet sich aber gegen die anderen Mutanten und befördert Wolverine auf den Grund des Potomac. Derweil kämpfen die X-Men der Zukunft ihr letztes Gefecht gegen die Mutanten. Da diese in der Vergangenheit schon im Keim besiegt wurden, ist die Zukunft für die Freunde der außergewöhnlichen Begabungen wieder strahlend und sonnig – Wolverine wird aus dem Potomac gerettet.

Ja, etwas wirr ist das schon mit dieser Handlung. Die verschiedenen Zeitebenen und die Abhängigkeiten von Gegenwart und Zukunft von verschiedenen Vergangenheitsverläufen sind komplexe Fragestellungen, die sich dem Betrachter des Films nicht immer erschließen. Dieser verwirrt zusätzlich durch sehr unterschiedliche, den jeweiligen Zeitebenen angepasste Ästhetiken. Das „Aufeinandertreffen der Generationen“, der jungen und alten Protagonisten findet nicht wirklich statt, hier wird in meinen Augen erhebliches narratives Potenzial (siehe Star Trek 7- Treffen der Generationen) verschenkt. Die Schauspieler sind bis auf Hugh Hackmann, der den zentralen Part spielt, nicht wirklich gefordert, Jennifer Lawrence macht blau – auch das kann sie gut – und Ian McKellen und Patrick Stewart stehen ein bisschen herum. Die beiden Freunde hatten bestimmt ihren Spaß nach den Dreharbeiten. Insgesamt haben wir es mit dem schwächsten Teil der X-Men Reihe zu tun. Nun wird Brian Singer aufgrund persönlicher Probleme wahrscheinlich auch keinen weiteren Teil mehr drehen – aber darüber können wir letztlich nur froh sein. Ein Film, den man als Zeitvertreib sehen kann – gerade wegen teilweise beachtlicher Special Effects – aber keineswegs gesehen haben muss.

Filmfacts

  1. Die Dreharbeiten fanden in Kanada statt.
  2. James McAvoy und Peter Dinklage spielten schon im Film Penelope (2006) gemeinsam.
  3. Mit über 746 Millionen Dollar Einspielergebnis ist dieser der kommerziell erfolgreichste Teil der X-Men-Reihe.
  4. Die Fortsetzung des Films soll 2016 in die Kinos kommen.
  5. James McAvoy hat in „Wanted“ schon Erfahrungen mit Kugeln gemacht, die um die Ecke fliegen konnten.


X-Men: Days of Future Past (2014)
X-Men: Days of Future Past poster Rating: 8.0/10 (462,430 votes)
Director: Bryan Singer
Writer: Simon Kinberg (screenplay), Jane Goldman (story), Simon Kinberg (story), Matthew Vaughn (story)
Stars: Hugh Jackman, James McAvoy, Michael Fassbender, Jennifer Lawrence
Runtime: 132 min
Rated: PG-13
Genre: Action, Adventure, Sci-Fi
Released: 23 May 2014
Plot: The X-Men send Wolverine to the past in a desperate effort to change history and prevent an event that results in doom for both humans and mutants.

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4 thoughts on “X-Men: Zukunft ist Vergangenheit

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