World War Z

WORLD WAR ZSchönling Brad Pitt in einem Zombie-Movie? Was soll das denn, haben sich viele Filmfreunde gefragt, als das Projekt auf seine lange Reise ging. Und es war eine sehr, sehr lange Reise.

Vom Ankauf der Rechte über mehrere Regisseure und Schnittfassungen hat dieser Weg einen langen, langen Weg ins Kino gehabt. Mehrere Verschiebungen des Starttermins sind stumme Zeugen dieses Kampfes um ein gutes Ergebnis. Doch am Ende hat sich die Mühe gelohnt. Herausgekommen ist ein Zombie-Film für (fast) die ganze Familie. Brad Pitt muss seine Familie und nebenbei die ganze Welt vor einer Zombie-Epidemie retten. Die Zombies sind realistisch, aber nicht zur blutrünstig.

Die Suche nach dem Erreger der Krankheit führt und uns Pitt durch die ganze Welt, bemerkenswert ist seine Co-Heldin Daniella Kertesz, die sich schwer verwundet mit dem Forscher um die Welt schleppt. Selbstredend gibt es immer wieder Handllungs- und Ortssprünge die schwer erklärbar sind, aber das große Finale in einem irischen Labor ist sehr schön. Der zähneklappernde Laboranten-Zombie ist mein Favorit unter den sonst relativ gesichtslos bleibenden Monstern. Und der 3D-Effekt? Manchmal effektfördernd, aber nicht unbedingt notwendig. Wie (leider) meistens in nicht gezeichneten Streifen. Ein schöner Film für einen Jungs-Abend, wegen der vielen Zombies und der nur als Subtext vorkommenden Liebes- und Familiengeschichte nur bedingt geeignet für einen Abend mit der Partnerin.

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