STAR WARS I – Die dunkle Bedrohung

Star Wars  Episode 1
Bislang war es mir nicht vergönnt, irgendeinen STAR WARS-Film zu schauen. Als meine Söhne jetzt mit den drei Prequels als DVD um die Ecke kamen, war die Zeit gekommen, um diese Bildungslücke zu schließen. Mich trieb also die pure Neugier, den Film zu schauen, aber auch die Tatsache, endlich mitreden zu können.

Als der Planet Naboo von einem fremden Volk besetzt wird, schlagen zwei Jedi-Ritter zusammen mit der Naboo-Königin und dem Jungen Anakin Skywalker, in einer großen Schlacht die Besatzer zurück.

In einer fernen Zukunft, in der sich die Galaxis mit vielen tausend verschiedenen Völkern in einem demokratischen Senat organisiert hat, helfen die Jedis mit, das Böse zurück zu schlagen. Jedis sind die Jungs, mit den Laserschwertern und übermenschlichen Fähigkeiten, weil sie „die Macht“ kontrollieren. Der Senat schickt zwei der Jedis, den Meister Qui-Gon Jinn (Liam Neeson) und seinen Schüler Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor) auf den Planeten Naboo, weil dieser von der Handelsföderation besetzt wurde. Die Handelsföderation wird angeführt von einem Vizekönig, der aber ein Bündnis mit einem Typen in Mönchskutte eingegangen ist, der hinter den Kulissen den Senat beeinflusst, während die Handelsföderation mit einer Droidenarmee, das sind Roboter, den Planeten Naboo einnimmt und die Königin Padmé Amidala (Natalie Portman) gefangen nimmt.

Jedi

Den Jedis gelingt es, sie zu befreien. Doch auf dem Weg zum Senat, um dort von der Besetzung zu berichten, wird ihr Raumschiff beschädigt und sie müssen auf dem Planeten Tatooine notlanden, um Ersatzteile zu besorgen. Auf Tatooine gilt kein Gesetz und es gibt noch Sklaven. Die Jedis lernen den neunjährigen Anakin Sykwalker (Jake Lloyd) und seine Mutter kennen, die als Sklaven bei einem Schrotthändler leben. Anakin ist ein Supertalent, der nicht nur alle möglichen Maschinen und Roboter bauen kann, sondern Qui-Gon merkt auch, dass er ebenfalls über „die Macht“ verfügt. Weil die Jedis die Ersatzteile nicht bezahlen können, wetten sie mit dem Schrotthändler, dass Anakin ein Podrennen gewinnt. Das ist ein Wettrennen mit 900 km/h schnellen Kapseln durch die Wüste. Wenn Anakin das Rennen gewinnt, erhält er seine Freiheit und die Jedis die benötigten Ersatzteile. Genauso kommt es dann auch.

Die Jedis nehmen Anakin daraufhin mit zum Senat. Der ist allerdings wegen politischer Intrigen handlungsunfähig. So beschließen die Königin Padmé und die Jedis wieder nach Naboo zurückzukehren, um dort mit den verfügbaren Truppen der Bewohner gegen die Föderation zu kämpfen. Es kommt zur großen Schlacht auf dem Planeten, im Weltraum gegen das Mutterschiff der Föderation und im Palast der Königin, wo der Vizekönig der Föderation residiert. Anakin ist auch dabei und durch Zufall gelingt es ihm fast allein, das Mutterschiff in die Luft zu sprengen und damit die gesamte Droidenarmee lahm zu legen. Damit ist der Planet gerettet und die Handelsföderation muss sich zurückziehen. Anakin erhält die Erlaubnis, von Obi-Wan Kenobi zum Jedi ausgebildet zu werden. Einziger Wermutstropfen: in einem gnadenlosen Schwertkampf wird Qui-Gon Jinn vom super bösen Darth Maul getötet. Darth Maul ist ein sogenannter Sith. Das sind die bösen Gegenspieler der Jedis, die über genau soviel Kräfte verfügen. Die Jedis dachten, dass die Sith seit 1.000 Jahren ausgestorben sind, aber mit Darth Maul ist wieder einer da. Und da diese nie alleine auftauchen, fragen sich am Schluss die Jedis, wer noch überlebt hat. Doch jetzt wird erst Mal gefeiert.

Jaja

Für viele Fans ist es ein Sakrileg, STAR WARS mit den Prequels zu beginnen, anstatt mit den Episoden IV-VI, wie sie seit den 70ern von George Lucas produziert wurden. Die Prequels erzählen also die Geschichte von Anfang an in der zeitlich richtigen Reihenfolge und alles was zu den Episoden IV-VI geführt hat. Ich fand das ganz passend. Da ja noch weitere Folgen von Disney geplant sind, nachdem sie Lucasfilm übernommen haben, kann ich jetzt also alle Teile in der richtigen Reihenfolge sehen. Ein einzigartiges Erlebnis, was sonst nur die später Geborenen haben werden.

Natürlich war ich extrem gespannt, was den unglaublichen Erfolg dieser Filme ausmacht. Und auch Episode I hat weltweit über eine Milliarde Dollar eingespielt. Ich fand die Geschichte spannend und gut erzählt. Die Darsteller sind super gewählt und vor allem der junge Jake Lloyd ist ein echter Sympathieträger. Kaum erscheint er auf der Bildfläche, fiebert man mit ihm mit. Und wie er das Podrennen gewinnt ist schon klasse. Das Rennen selber erinnert stark an das Wagenrennen in „Ben Hur“. Und überhaupt findet man in diesem Film viele Zitate anderer Filmgenres wieder. Lucas hat selber gesagt, dass er vom japanischen Film „Die verborgene Festung“ von Akira Kurosawa inspiriert war. Das zeigt sich auch in den Kostümen, zum Beispiel der Königin Padmé oder in den Gewändern der Jedis. Später auch im Helm von Darth Vader. Aber man findet sich in den Schwertkämpfen auch stark an mittelalterliche Ritterfilme erinnert. Und so hat Lucas viele Genre und Kulturen zusammengeführt. Das kann erfolgreich sein, muss aber nicht. George Lucas beherrscht das perfekt. Der Phantasiereichtum der Figuren, der Raumschiffe, der Waffen, der Kostüme, Sprachen und Planeten ist so vielfältig, dass man davon eingenommen wird. Es ist auch kein Wunder, dass kleine Kinder weltweit die Geschichte nachspielen mit ihren Laserschwertern oder den Lego-Raumschiffen. Der Kampf Gut gegen Böse funktioniert immer. Und obwohl klar ist, dass das Gute gewinnen wird, ist das in der Erzählweise nicht immer so klar. Und dadurch entsteht enorme Spannung.

Darth Maul

Einziger Kritikpunkt für Anfänger, sind die vielen Phantasie-Namen und Zusammenhänge. Das muss man erst Mal alles behalten und vor allem gibt es ja über allen Episoden eine Überhandlung, die alle Teile miteinander verbindet. Da muss man tief einsteigen. Deswegen werden viele Kinder von ihren Eltern belächelt, wenn sie mit den Namen der Figuren um sich werfen. Da muss man den Durchblick behalten. Doch auch das gelingt Lucas nach einer Weile recht gut. Und so war klar, dass ich am Schluss von Episode I, gleich Episode II eingeworfen habe. Doch davon ein ander Mal.

Fakten:
1. Die Kinofassung von 1999 ist um einige Szenen kürzer als, die DVD-Version und ist außer auf VHS nicht mehr zu sehen.
2. „Episode I – Die dunkle Bedrohung“ ist der dreizehnt erfolgreichste Film aller Zeiten.
3. In einer Szene im galaktischen Senat sind im Hintergrund mehrere E.T.s zu sehen. Das ist eine Hommage an Steven Spielberg, der seinerseits in „E.T.“ auf Star Wars verwiesen hat.
4. Als der Trailer in die Kinos kam, haben 75% der Zuschauer Tickets für andere Filme nur wegen dem Trailer gelöst und haben danach das Kino verlassen.
5. Am Schluss der Credits kann man das Atmen von Darth Vader hinter seiner Maske hören.
6. Die Aufnahmen vom Planeten Tatooine wurden in der Wüste in Tunesien gemacht.
7. Darth Maul hat insgesamt 10 Hörner auf seinem Kopf.
8. Für das Podrennen wurden gefärbte Q-Tips in ein Miniaturstadion gesetzt, um das Publikum darzustellen.
9. Von den ganzen 133 Minuten des Films, sind nur 10-15 Minuten ohne Spezialeffekte.

Star Wars: Episode I - The Phantom Menace (1999)
Star Wars: Episode I - The Phantom Menace poster Rating: 6.5/10 (494,267 votes)
Director: George Lucas
Writer: George Lucas
Stars: Liam Neeson, Ewan McGregor, Natalie Portman, Jake Lloyd
Runtime: 136 min
Rated: PG
Genre: Action, Adventure, Fantasy
Released: 19 May 1999
Plot: Two Jedi Knights escape a hostile blockade to find allies and come across a young boy who may bring balance to the Force, but the long dormant Sith resurface to reclaim their old glory.
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5 thoughts on “STAR WARS I – Die dunkle Bedrohung

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