Star Trek Beyond

Die junge Crew der Enterprise gerät auf einer Rettungsmission in einer Falle. Kirk muss eine Crew retten und einen rachsüchtigen Massenmorder aufhalten.

Einen neuen Film der Star Trek Reihe muss ich sehen. Auch auf das nunmehr dreizehnte Abenteuer der Crew habe ich mich sehr gefreut. Zumal „Star Trek Beyond“ gute Kritiken im Vorfeld erhalten hat und die neue Crew der „Vor Enterprise-Ära“ im dritten gemeinsamen Film inzwischen gut eingespielt sein sollte. Ab ins Kino, 3D-Brille auf und zugeschaut:

Auf der auf fünf Jahre ausgelegten Expeditionsreise der U.S.S. Enterprise müssen sich Kapitän Kirk und seine Crew unter anderem bei Friedensmissionen bewähren. Bei einer dieser Missionen soll Kirk ein altes Waffenrelikt übergeben – die Übergabe scheitert am fehlenden Friedenswillen der anderen Partei. Kurz darauf erreicht die Crew die gigantische Raumstation „Yorktown“. Dort treffen sie auf die einzige Überlebende eines Schiffsunglücks hinter einem schwer zugänglichen Nebel. Da die Enterprise als einziges Schiff ausreichend gerüstet ist, um den Nebel zu durchqueren, bekommt sie den Auftrag zur Rettung. Auf dem Weg zum Absturzplaneten gerät die Enterprise in einen Hinterhalt und wird von einer schwarmartigen Flotte angegriffen und zerstört. Die meisten Überlebenden werden von „Krall“ (Idris Elba) und seinen Kriegern gefangengenommen. Spock, Pille, Kirk und Chekov und Scotty stranden in Rettungskapseln auf dem Planeten. Scotty (Simon Pegg) trifft auf die Einzelgängerin Jaylah, die ein altes Föderationsraumschiff gefunden hat und versucht, dieses wieder flott zu machen. Nachdem sich die Verstreuten gefunden haben, schmieden sie Pläne zur Befreiung der restlichen Crew. Dieses gelingt in einem waghalsigen Manöver. Inzwischen hat Krall aber mithilfe des einst von Kirk transportierten Artefaktes eine Massenvernichtungswaffe gebaut und will die Raumstation vernichten. Die Rest-Crew verfolgt ihn mithilfe des alten Raumkreuzers, sieht sich aber einer Übermacht von Schwarmwesen gegenüber. Mithilfe kommunikationstechnischer Tricks gelingt die Zerstörung der gegnerischen Flotte. Krall, der inzwischen als ehemaliger Sternenflotten-Kommandant enttarnt wurde, entweicht mit seiner Waffe und nimmt Kurs auf die Yorkshire. Dort kommt es dann zum Endkampf.

Hach. Mal wieder meine Lieblings-Aliens einer turbulenten Action-Handlung. Gewürzt mit ein paar flotten Sprüchen, alten Fehden und neuen Protagonisten. „Star Trek Beyond“ ist ein bisschen erwartbar, ein bisschen überraschend. Der Crew um den Produzenten J.J. Abrams und dem Regisseur Justin Lin ist eine gute Mischung gelungen. Dazu tragen auch alte neue Effekte wie eine Motorrad-Verfolgungsfahrt und schräge Musik bei. Die Schauspieler der Crew machen einen guten Job, besonders gut gefallen hat mir wieder einmal Simon Pegg, der eine Traumbesetzung für „Scotty“ ist. Chris Pine ist bis auf seine Synchronstimme jeder Kritik erhaben und Zacharias Quinto gibt einen souveränen Spock. Immer wieder gibt es Verweise auf die „Legacy“ der Enterprise mit alten Fotos, Geschichten oder Botschaften vom „alten Spock“. Besonders rührend ist der Verweis auf den zwischenzeitlichen Tod von Leonard Nimoy, dem ursprünglichen Spock-Darsteller, dem seine Filmfigur, der „Botschafter Spock“ im Film in den Tod folgt. Der tragische Tod von Anton Yelchin wird im Abspann bemerkt, eine Verarbeitung dieser Tragödie in seiner Rolle gibt es allerdings noch nicht. Das wird in der nächsten Episode (14) zu leisten sein, auf die ich mich jetzt schon freue. Aber vorher wird es „Star Trek Beyond“ noch auf Blu-Ray für den heimischen Kinokeller geben…

Filmfacts

  1. Das blaue Auge von Kirk in der letzten Szene soll nicht das Werk eines Make-Up-Artists, sondern das Ergebnis eines schilfgelaufenen Stunts mit Idris Elba sein.
  2. Der Name „Yorktown“ für die Raumstation ist der ursprüngliche Name des Raumschiffs aus den Büchern von Star Trek-Übervater Gene Roddenberry.
  3. Dieser Film ist der erste Star Trek Film, der nicht in Hollywood, sondern in Vancouver gedreht wurde.
  4. Simon Pegg hat mit am Drehbuch geschrieben. Das erste Mal, das er das für eine Nicht-Komödie tat.
  5. Steuermann Sulu hat im Film einen männlichen Partner. Das ist eine Referenz an George Takei, den ursprünglichen Schauspieler dieser Rolle. Dieser fand die Idee aber gar nicht so gut, weil sie nicht von Rodenberry selbst kam.

Star Trek 13 - Beyond [Blu-ray]

Price: EUR 8,96

 


Star Trek Beyond (2016)
Star Trek Beyond poster Rating: N/A/10 (N/A votes)
Director: Justin Lin
Writer: Simon Pegg, Doug Jung, Gene Roddenberry (television series "Star Trek")
Stars: Idris Elba, Zoe Saldana, Sofia Boutella, Karl Urban
Runtime: N/A
Rated: N/A
Genre: Action, Adventure, Sci-Fi
Released: 22 Jul 2016
Plot: The USS Enterprise crew explores the furthest reaches of uncharted space, where they encounter a mysterious new enemy who puts them and everything the Federation stands for to the test.

Rating: 10.0. From 1 vote.
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