Staatsanwälte küsst man nicht

Staatsanwälte querAls es noch nicht so viele Anwaltsserien gab, die den Fernsehnachmittag verstopften, existierte noch das Genre der Gerichtskomödie. Robert Redford, Debra Winger und Daryl Hannah spielen sich hier sehr schön in Rage und liefern eine Performance, die auch gut in einen Billy Wilder Film aus den 60ern gepasst hätte. Ein verworrenes Beziehungsdickicht, witzige Dialoge und eine sehr schnelle Handlung transformieren eine etwas zähen Plot in kurzweilige Unterhaltung. Die verstörend schöne Daryl Hannah fällt dabei gegenüber den beiden alten Haudegen etwas ab, aber Redford liefert hier eine seiner besten kommerziellen schauspielerischen Leistungen ab. Der Film ist sicher auch etwas für Pyromanen: Alle Naslang brennt irgendein Atelier, Musium oder Lagerraum effektvoll ab. Handlung? Ach ja, die gab es auch: Die Tochter (Hannah) eines verstorbenen Künstlers wird verhaftet, weil sie angeblich ein Bild ihres Vaters stehen wollte. Anwältin Laura Kelly (Winger) und Karriere Staatsanwalt Tom Logan (Redford) versuchen, der Dame aus der Patsche zu helfen und stolpern durch ein Dickicht von Beziehungen, Kumpaneien und Versicherungsbetrug, bevor es dann zum Happy End kommt.

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