Silver Linings

Silver LiningsJennifer Lawrence ist eine der spannendsten Schauspielerinnen des aktuellen Hollywood-Kinos. Grund genug, sich zum Filmstart des Oscar-verdächtigen „American Hustle“ noch einmal ihr Meisterwerk „Silver Linings“ anzuschauen:

Psychisch kranker Lehrer wird aus Heilanstalt entlassen, überfordert seine Famuile und wird von der ebenfalls psychisch labilen Polizistenwitwe per Tanzwettbewerb therapiert.

Pat Solitano (Bradley Cooper) wird von seiner Mutter aus der Nervenheilanstalt abgeholt. Zukünftig soll er bei seinen Eltern wohnen. Pat hat den Liebhaber seiner Frau Nikki verprügelt, als er beide in flagranti erwischte. Er hat die Trennung von seiner Frau noch nicht akzeptiert und tut alles, um sich ihr wieder zu nähern – dem steht eine einstweilige Verfügung, die ihm eine Annäherung auf mehr als 150 Meter verbietet, entgegen. Regelmäßig verstößt er dagegen und gerät so mit dem Gesetz in Konflikt. Insbesondere das bei seiner Hochzeit gespielte und bei dem von ihm entdeckten Ehebruch gehörte Lied „My Cherie Amour“ von Stevie Wonder führt bei ihm regelmäßig zu unkontrollierbaren Wutausbrüchen. Durch seinen besten Freund Ronnie lernt er die psychisch labile Tiffany (Jennifer Lawrence) kennen. Diese hat sich nach dem gewaltsamen Tod ihres Gatten in verschiedenste sexuelle Abenteuer gestürzt und wohnt ebenfalls bei ihren Eltern. Die beiden garstigen und alles andere als charmanten Personen freunden sich an, als Tiffany in Aussicht stellt, einen Brief an Nikki zu übermitteln. Dafür erklärt sich Pat bereit, ihr als Tanzpartner für ein Turnier zur Verfügung zu stehen. Beide beginnen mit dem Training – was sich für Pat als gute Therapie erweist. Zwischendurch hält Tiffany Pat mit einer (von ihr gefälschten) Antwort seiner Ex-Frau auf seinen Brief udn die Aussicht, dass diese zum Wettbewerb kommt, bei Laune. Währenddessen gerät auch sein Vater Pat Senior (Robert De Niro) in Probleme. Er ist fanatischer Fan des Football-Teams Philadelphia Eagles und betätigt sich seit dem Verlust seines Jobs als Buchmacher und schwerst abergläubischer Wetter. Da er – ähnlich wie sein Sohn – unter Aggressionsproblemen leidet, hat er bei den Eagles Stadionverbot. Sein Sohn ist für ihn der Glücksbringer schlechthin, deshalb soll er zum einem wichtigen Playoff-Spiel gehen, denn Pat Senior hat das gesamte Geld, das er für sein geplantes Restaurant gespart hat, auf einen Sieg der Eagles gewettet. Dafür schwänzt Pat Junior auch das entscheidende Training mit Tiffany. Es kommt wie es kommen muss: Pat Junior gerät in eine Schlägerei, wird festgenommen und die Eagles verlieren das Spiel Die Familie steht vor den Trümmern ihrer Existenz als Tiffany auftaucht, Pat Junior zur Schnecke macht und den versammelten Eagles Fans erklärt, dass er nur als Talisman funktioniert, wenn er mit ihr zusammen ist und trainiert, was sie anhand einer eindrucksvollen Statistik beweisen kann. Daraufhin einigen sich Pat Senior und sein Wett-Kontrahent auf eine letzte, kombinierte Wette: Wenn sowohl die Eagles gewinnen als auch die chancenlosen Amateure Pat und Tiffany mindestens fünf Punkte beim Tanzwettbewerb holen. Als Tiffany beim Tanzwettbewerb bemerkt, dass Pats Ex Nikki tatsächlich dort ist, verzweifelt sie und beginnt, sich vollaufen zu lassen. Doch Pat findet sie und beide leisten eine sehr gute Performance. Da die Eagles ihr Spiel gewonnen haben, kommt es nur noch auf die beiden an – ganz knapp erreichen sie die fünf Punkte. Als Pat ein Gespräch mit Nikki beginnt, flüchtet Tiffany aus dem Ballsaal, wird aber von Pat eingeholt, der ihr dann seine Liebe gesteht.
Eigentlich stehe ich nicht auf Liebesfilme. Aber dieser Film ist ein positive Ausnahme. Das liegt vor allen Dingen an den drei hervorragenden Schauspielern, die sich hier gegenseitig zu Höchstleistungen motivieren. Und da alle sehr „schräge“ Persönlichkeiten spielen, können Sie ihr gesamtes Talent in die Wagschaale werfen. Trotz dieses schwierigen Umfelds wird der Film nie komödiantischen flach, sondern entwickelt die Tiefe, die den psychischen Problemen der Protagonisten entspricht. Mitten in der Gesellschaft entspinnt sich hier ganz großes Drama. Dass die beiden Anti-Helden hier gemeinsam zum Erfolg kommen unterstreicht die erzählerische Kraft dieses einzigartigen Films. Muss man gesehen haben. Nicht nur einmal.

Filmfacts

  1. Der Film hat sich für die Produzenten nicht nur künstlerisch ausgezahlt: Bei einem Budget von 21 Millionen US-Dollar spielte er 236 Millionen US-Dollar ein.
  2. Jennifer Lawrence hatte größte Schwierigkeiten mit den Tanzszenen und musste wochenlang dafür proben.
  3. Ursprünglich sollte Anne Hathaway die weibliche Hauptrolle spielen.
  4. Alle Spielergebnisse der Eagles sind korrekt und stammen aus der Saison 2008.
  5. Erst in der letzten Szene des Films trennen sich Pat und Tiffany von ihren Eheringen.

Silver Linings Playbook (2012)
Silver Linings Playbook poster Rating: 7.8/10 (497,981 votes)
Director: David O. Russell
Writer: David O. Russell (screenplay), Matthew Quick (novel)
Stars: Bradley Cooper, Jennifer Lawrence, Robert De Niro, Jacki Weaver
Runtime: 122 min
Rated: R
Genre: Comedy, Drama, Romance
Released: 25 Dec 2012
Plot: After a stint in a mental institution, former teacher Pat Solitano moves back in with his parents and tries to reconcile with his ex-wife. Things get more challenging when Pat meets Tiffany, a mysterious girl with problems of her own.

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8 thoughts on “Silver Linings

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