Sharknado: The 4th Awakens

Fünf Jahre nach der letzten Haikatastrophe versagt die Wettersteuerung auf der Erde und zwingt die Shepard-Familie wieder zum Einsatz der Kettensägen gegen fliegende Haie.

. Ich freue mich schon immer das ganze Jahr lang auf den neuen „Sharknado“. Ehrensache, dass der Sky-Receiver warmlief und er Erstausstrahlungstermin für „Sharknado: The 4th Awakens“ mit rot im Kalender eingetragen war. Doch es blieb die bange Frage, ob die (irren) Macher von Asylur es schaffen würden, dieses Mal wieder einen draufzusetzen. Was soll nach David Hasselhoff im Weltraum noch kommen?

Inhalt

Fünf Jahre nach dem letzten Sharknado über Washington hat es die Firma Astro-X geschafft, die gefährlichen Wetterphänomene der „Sharknados“ mithilfe einer Manipulationstechnologie zu beherrschen. Fin Shepard (Ian Ziering) lebt mit seiner Familie auf einer Farm in Kansas, seien Frau April wurde beim letzten Sharknado von einem aus dem Weltraum auf die Erde gefallenen Hai gefressen. Fin macht sich mit seiner Cousine Gemini auf den Weg nach Las Vegas, um sich dort mit seinem Sohn Matt zu treffen, der von seinem Militärdienst zurückkehrt. Gleichzeit eröffnet Technik-Modul Aston Reynolds dort sein Hai-Themencasino. Es kommt, wie es kommen musste: Die Wettersteuerung versagt und es bahnt sich ein Sharknado an. In diesen geraten Matt und seine frisch Angetraute, die während eines Fallschirmsprungs heiraten. Der Rest der Familie kämpft sich so durch, Las Vegas versinkt im Chaos. Aston reist per Flugzeug durch das Land, um die jetzt überall auftretenden Sharknados zu bekämpfen. Der Hoover-Damm wird Opfer eines der nächsten Sharknados, aus dem zur Eindämmung der Flut gesprengten Grand Canyon entwickelt sich ein „Bouldernado“. immer mittendrin die Shepards, erst im Zug, dann im Auto. In der texanischen Wüste besorgen sie sich überdimensionale Kettensägen und kämpfen gegen den Sharknado, der sich über ein Ölfeld und eine Elektrostation hermacht und so ungeahnte Kraft entwickelt. Die Shepards fliehen zum Rest der Familie ins heimische Kansas, wo sich der „Nado“ zwischenzeitlich durch Mitnahme von Rindviechern zum „Cownado“ entwickelt hat. Dieser Cownado trägt die Shepards dann nach Chicago, wo die Familie mit der totgeglaubten Mutter April wiedervereinigt wird, die als von ihrem Vater kreierte Mensch-Roboter-Kreatur überlebt hat. Opa Gilbert (David Hasselhoff) experimentiert derweil mit einer Art selbstfliegendem Raumanzug und stößt auch zur Gruppe. Keinen Moment zu früh, denn der „Cownado“ wurde durch das Treffen mit einem Atomkraftwerk zu einem „Nukenado“ und rast jetzt auf die Niagara-Fälle zu. Dort kommt es dann zum Endkampf, bei dem Fin im Raumanzug den „Trockensturm“ mit Wasser auflädt und ihn so für die Wetterbeinflussungsgerät von Astro-X greifbar macht. Alle zwischenzeitlich von Haien gefressenen Protagonisten finden sich Matroschka-mäßig in einem Wal wieder, der mehrere Haie gefressen hat, die jeweils Haie gefressen haben.

Bewertung

Schon beim Lesen der Zusammenfassung wird klar, was für ein wirres Machwerk wir hier vor uns haben. Dieses Mal hat man sich sehr intensiv im filmischen Zitatenschatz bedient. Neben dem „Zauberer von Oz“ finden sich klare Verweise auf das „Texas Chainsaw Massacre“, „Iron Man“ und einige weitere Filmklassiker. Auch beim Product-Placement hat man noch einmal zugelegt und die Anzahl der eingebauten B- und C- Prominenten aus dem US-TV ist für den Nicht-Amerikaner unübersichtlich. So wundert man sich darüber, dass sich das ehemalige GNTM-Sternchen Sarah Knappik als Hilfspolizistin in den Film verirrt hat. Nach meiner Ansicht ist die Reihe mit diesem Film am Ende angekommen. Es gibt keine Möglichkeit zur Steigerung mehr, alle Handlungen sind vorhersehbar und der Film wird zu einer Art Abfüllanlage für viertklassige Cameo-Auftritte. Dass die Cast nicht gerade die Qualität der Royal Shakespeare Company hat, ist ja klar und völlig ok. Einzig lustig waren noch die fliegenden Kühe. Ich werde mir die ersten drei Teile noch einmal ansehen. Der Sharknado hat ausgedreht. Hätte er am besten schon am Ende des dritten Teils. Und wer mich kennt weiß, dass dieses Urteil nicht am zweifelhaften Genre dieses Films liegt: Ich liebe Monster-Trash. Aber er muss lustig sein. Ist dieser Film nicht wirklich.

Filmfacts

  1. Filmtitel und -poster sind eine klare Parodie des jüngsten Star Wars Films.
  2. Schauspieler Tommy Davidson ist als Stand-Up-Comedian bekannt.
  3. David Hasselhoff trifft auf seine Ex-Mitschwimmerinnen Gena Lee Nolan and Alexandra Paul.
  4. Die Frage des Chippendale-Tänzern nach einem Gastauftritt von Fin bezieht sich auf einen wahren Gastauftritt von Schauspieler Ian Zierings bei der männlichen Nackttanztruppe.
  5. Man sieht sehr viel „Google Glass“ im Film.


Sharknado 4: The 4th Awakens (2016)
Sharknado 4: The 4th Awakens poster Rating: 5.3/10 (334 votes)
Director: Anthony C. Ferrante
Writer: Thunder Levin
Stars: Carrie Keagan, Tara Reid, David Hasselhoff, Ryan Newman
Runtime: N/A
Rated: N/A
Genre: Horror, Sci-Fi
Released: 31 Jul 2016
Plot: Five years after the East Coast was ravaged in 'Sharknado 3,' Fin and his family have been blissfully sharknado-free, but now sharks - and 'nados. - are being whipped up in places (and ways) that are completely unexpected.

Rating: 4.0. From 1 vote.
Please wait...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.