Man lernt nie aus

Rentner wird Praktikant in einem Mode-Startup und mausert sich zum wertvollsten Mitarbeiter der Chefin und zu ihrem besten Freund.

Warum ich mir diesen Film angeguckt habe? Ehrlich gesagt, weil meine Freundin mal wieder an der Reihe war, einen Film auszusuchen. Ihren Vorschlag habe ich akzeptiert, weil ich auf die Qualität der Komödienspezialistin Nancy Myers vertraute.

Ben (Robert DeNiro) ist 70 und Rentner. Er hat eine erfolgreiche Karriere als Manager in einem Telefonbuchverlag hinter sich, fühlt sich in seinem Rentnerdasein in Brooklyn aber nicht ausgelastet. Daher bewirbt er sich im Rahmen eines Rentnerpraktikantenprogramms bei einem Internet-Startup. Dort wird er der chaotischen Chefin Jules (Anne Hathaway) zugeordnet. Die will anfangs gar nichts von ihrem neuen Praktikanten wissen und versucht, ihn schon zu Beginn seiner Einsatzzeit wieder los zu werden. Doch Ben bleibt hartnäckig und verdingt sich als Ersatz von Jules Fahrer, den er beim Genuss von Alkohol im Dienst ertappt. So lernt er auch Jules Familie kennen, ihren Hausmann Matt und ihre süße kleine Tochter Paige. In der Ehe von Jules und Matt gibt es Probleme, sie hat zu wenig Zeit und er hat deswegen eine Affäre. Jules soll einen Geschäftsführer einstellen, der sie entlastet. Sie fürchtet aber darum, dass dieser ihr detailverliebt aufgebautes Lebenswerk zerstören könnte. Ben beginnt derweil eine Affäre mit der attraktiven Haus-Masseurin Fiona (Rene Russo). Als Jules ihrer Mutter versehentlich eine falsche Mail schickt, rücken Ben und seine Prakti-Kollegen aus, um in das Haus der Mutter einzubrechen und die Mail zu löschen. So gewinnt Ben nach und nach das Vertrauen von Jules und entwickelt sich zum Freund und Ratgeber. Deshalb nimmt sie ihn auch mit nach San Francisco, wo sie den neuen Geschäftsführer einstellen will. Auf der Reise kommt es zu intensiven Gesprächen zwischen Ben und Jules, spätestens jetzt wird er zu ihrem Mentor. Er berichtet ihr auch, dass er ihren Mann Ben mit seiner Affäre gesehen hat. Jules entschließt sich, den Geschäftsführer einzustellen, um auch ihre Ehe zu retten. Am nächsten Tag beendet Ben seine Affäre und bittet Sie, trotzdem keinen Geschäftsführer einzustellen, um ihren Traum zu leben. Dazu rät ihr auch Ben.

Dieser Film trägt eindeutig die Handschrift von Nancy Myers. Wer Filme wie „Was das Herz begehrt“ oder „Wenn Liebe so einfach wäre“ gesehen hat, wird auch diesen Film mögen. Robert DeNiro spielt gewohnt gut, auch Anne Hathaway gelingt es, den Gegenpart zu diesem großen Schauspieler durchzuhalten. Auf der Strecke bleiben die anderen Charaktere. Und natürlich ist der Film enorm kitschig und daher auch vorhersehbar. So richtig überraschende Dinge passieren nicht und auch Tempo kommt nicht wirklich auf. Das ist entspannendes Feelgood-Kino ohne Risiken und Nebenwirkungen. Aber auch ein bisschen einschläfernd. Aber auf hohem Niveau!

Filmfacts

  1. Regisseurin Nancy Myers wollte zunächst Jack Nicholson mit der Rolle des Ben besetzen. Erst als dieser absagte, kam Robert DeNiro zum Zug.
  2. Ursprünglich sollte Reethe Witherspoon die Jules spielen. Nach ihrer Absage wurde Anne Hathaway verpflichtet.
  3. Auch Tina Fey und Michael Caine waren als Jules und Ben im Gespräch.
  4. Rene Russo und Robert DeNiro spielen zum dritten Mal zusammen in einem Film.
  5. Regisseurin Nancy Myers wurde erst einmal für einen Oscar nominiert.


The Intern (2015)
The Intern poster Rating: 7.2/10 (50,866 votes)
Director: Nancy Meyers
Writer: Nancy Meyers
Stars: Robert De Niro, Anne Hathaway, Rene Russo, Anders Holm
Runtime: 121 min
Rated: PG-13
Genre: Comedy
Released: 25 Sep 2015
Plot: 70-year-old widower Ben Whittaker has discovered that retirement isn't all it's cracked up to be. Seizing an opportunity to get back in the game, he becomes a senior intern at an online fashion site, founded and run by Jules Ostin.

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2 thoughts on “Man lernt nie aus

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