Mad Max: Fury Road

Gefangengenommener Streuner verbündet sich in einer dystopischen Welt mit einem flüchtenden Damensextett, erlebt wilde Kämpfe rund um einen Tankwagen und verändert die Machtverhältnisse.

Die alte „Mad Max“ Reihe mit Mel Gibson habe ich nie gesehen. Und auch im Kino hat es für diesen Film nicht gereicht. Trotzdem wollte ich ihn unbedingt sehen, denn die von George Miller geschaffenen düsteren Bildwelten übten eine große Faszination auf mich aus. Außerdem war der Film für seine überragende Bild- und Tonqualität gelobt worden. Grund genug für einen weiteren Abend im Kinokeller.

Der Einzelgänger Max (Tom Hardy) wird in einer sehr, sehr düsteren Zukunftsweld von einer Kriegerclique gefangen genommen und zu einem „Ersatzteillager“ und „Blutspender“ bestimmt. Die Warlords, seine neuen Herren, leben in einer Art Festung, der Zitadelle mitten in der Wüste und werden vom düsteren Immortan Joe beherrscht. Als Immortans Fahrerin Furiosa (Charlize Theron) mit einem Tankwagen das Weite sucht um so fünf Mätressen des Herrschers zur Flucht zur verhelfen, bricht die Hölle los. Die gesamte Streitmacht wird mobilisiert und es beginnt ein wilder Straßenkampf. In diesen wird auch Max verwickelt, da er als lebender Blutspender an den Angriffs-Truck seines Warboys Nix geschnallt wird. Im Laufe der Auseinandersetzungen gelingt es Max, zu fliehen. Er schließt sich der Frauentruppe an, aber auch Nux gelingt es, sich an Bord des bis an die letzte Ecke bewaffneten Tankwagens zu begeben. Die Flucht geht weiter und nach und nach erweist sich Nux als Verbündeter. Die Truppe verliert die hochschwangere Splendid (Rosie Huntington-Whitley) und Immortan Joe verliert seinen ungeborenen Sohn. Das Ziel der Truppe ist das „Grüne Land“ die ehemalige Heimat von Furiosa. Diese Gegend erweist sich als Ödnis und Furiosa trifft auf die letzten Frauen ihres Stammes. Gemeinsam beschließt man unter der Führung von Max die Zitatedelle zu erobern. Der Treck kehrt also um und wird abermals in heftige Gefechte verwickelt. Hier findet Nux den Tod, Furiosa wird schwer verletzt, weitere Gefährtinnen sterben. Doch auch Immortan Joe wird getötet. Doch der Treck erreicht die nun ungeschützte Zitadelle und Furiosa übernimmt die Herrschaft über die verbliebenen Arbeiter.

Die Handlung des Films gibt wirklich nicht viel her. Es sind die Bilder und die Kampfszenen, die einen zwei Stunden lang in den Sessel pressen. George Miller hat hier wirklich großartige Arbeit geleistet und auch die Hauptdarsteller Tom Hardy und Charlize Theron liefern eine mindestens überzeugende Leistung ab. Der Rest der Darsteller zählt eher zur Kulisse, so auch Sophie Huntington Whitley, die wieder einmal nur schön ist, aber das kennen wir ja schon aus Transformers…. Die Landschaften und die verwendeten Farbstimmungen (rot-braun oder blau-weiß) sind beeindruckend. Ganz hervorragend ist auch der Ton – zumindest im englischen 7.1. True HD-Mix. Die Zuschaltung eines Buttkickers ist dringend empfohlen und der der Film ist auch in Dolby Atoms abgemischt. Nachbarn wegschicken, Lautstärke aufdrehen, genießen. Ein Muss für Liebhaber der „Graphit Novel“ und von Action-Filmen. Für Freunde des gepflegten Schnulzen-Kinos: Finger weg.

Filmfacts

  1. Regisseur Miller verzichtete weitestgehend auf digitale Spezialeffekte und drehte alle Stunts real. Das sieht man dem Film auch an.
  2. Die Idee zu einem vierten Teil der „Mad Max“-Serie existierte schon seit 1999. Aber die Umsetzung gestaltete sich schwierig, denn der Irak-Krieg und die mögliche Verbindung der Wüstenhandlung dazu hielten das Filmstudio von einer Weiterentwicklung des Projektes ab.
  3. Nach der ersten Verschiebung des Projektes stieg Mel Gibson aus dem Film aus.
  4. Ursprünglich war Namibia als Drehort geplant. Die US-Sicherheitsvorkehrungen nach den September-Attentaten führten aber zu einer Verschiebung der Dreharbeiten nach Australien. Als die dortige Wüste nach ungewöhnlichen Regenfällen plötzlich Blüten trieb, musste doch wieder nach Namibia ausgewichen werden.
  5. Eine Fortsetzung erscheint wahrscheinlich, denn Hauptdarsteller Tom Hardy verriet, dass er einen Vertrag für drei weitere „Mad Max“-Filme in der Tasche habe.


Mad Max: Fury Road (2015)
Mad Max: Fury Road poster Rating: 8.2/10 (388,606 votes)
Director: George Miller
Writer: George Miller, Brendan McCarthy, Nick Lathouris
Stars: Tom Hardy, Charlize Theron, Nicholas Hoult, Hugh Keays-Byrne
Runtime: 120 min
Rated: R
Genre: Action, Adventure, Sci-Fi
Released: 15 May 2015
Plot: A woman rebels against a tyrannical ruler in post apocalyptic Australia in search for her homeland with the help of a group of female prisoners, a psychotic worshiper, and a drifter named Max.

Rating: 1.0. From 1 vote.
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2 thoughts on “Mad Max: Fury Road

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