Godzilla

Godzilla

Monsterfilme sind meines meiner Lieblingsgenres. Gareth Edwards hat bereits mit „Monsters“ einen tollen Monsterfilm hingelegt. Und Bryan Cranston ist seit Breaking Bad einer meiner Lieblingsschauspieler. Schon mal drei gute Gründe, das Kino zu besuchen, um das mittlerweile dreißigste filmische Werk um das asiatische Urzeittier anzuschauen.

Nach einem Atomunfall nistet sich ein Monster in der Ruine des Kraftwerks ein und zerstört auf der Suche nach dem paarungsbereiten Partner die halbe Welt.

 

Auf den Philippinen wird bei Bergwerksarbeiten die Brutstätte eines urzeitlichen Monsters entdeckt. Doch das Monster ist entkommen und zerstört kurz darauf ein japanisches Atomkraftwerk. Diese Tatsache ist aber nicht der ÖFfentlichkeit bekannt, man geht von einer Naturkatastrophe, einem Erdbeben aus. Bei diesem Unglück kommt Sandra Brody (Juliette Binoche), die Frau des Erdbebenexperten Joe Brody (Bryan Cranston) auf tragische Art und Weise ums Leben. Das Gelände wird evakuiert und zur Sperrzone. Fünfzehn Jahre später kehrt Ford Brody (Aaron Taylor-Johnson), der Sohn der beiden von einem Auslandseinsatz als Kampfmittelräumexperte zurück nach San Francisco. Dort ereilt ihn ein Anruf der japanischen Behörden: Sein Vater hat unbefugterweise die Sperrzone um das verunfallte Kraftwerk betreten. Ford reist nach Japan und trifft auf seinen Vater als Menschen, der das Geschehene nicht verarbeitet hat und nach Erklärungen sucht. Er hat in jüngster Zeit die gleichen seismischen Muster entdeckt, wie sie vor 15 Jahren beim Unfall aktiv waren. Er ist jetzt auf der Suche nach seinen alten Aufzeichnungen – in der verbotenen Zone. Er überredet Ford, ihn zu begleiten. Beide finden die Unterlagen, werden aber vom Militär gefangengenommen. In der Kraftwerksruine treffen Sie auf Dr. Ishiro Serizawa, der das brütende Monster als Abgesandter einer transnationalen Spezialorganisation überwacht. Das Monster absorbiert sämtliche Radioaktivität und wird für nützlich gehalten. Als das Monster aufwacht, befreit es sich von seinen Fesseln, tötet viele Arbeiter und auch Joe Brody kommt ums Leben. Es macht sich auf den Weg in die USA. Jetzt übernimmt die US Navy das Kommando. Die Forscher entdecken, dass ein zweites Monster in den USA existiert, beide haben sich verständigt und wollen sich paaren. Sie ernähren sich von Radioaktivität und bringen u.a. ein Atom-U-Boot unter ihre Kontrolle, um den Reaktor zu verzehren. Ein weiteres Monster, Godzilla, taucht auf. Die Navy betrachtet es als weitere Gefahr, Dr. Serizawa hält es aber für ein „Gutes Monster“, dass die beiden bösen vernichten will. Die Navy schmiedet Pläne, alle drei Monster mit einer Atomrakete zu vernichten. Nachdem das US-Monster Las Vegas in Schutt und Asche gelegt hat und das japanische Monster Hawaii mit einer Spur der Verwüstung überzogen hat, ist San Francisco der Treffpunkt der Urzeit-Kreaturen. Die Monster sind konventionell kaum zu bekämpfen, da sie in der Lage sind, elektromagnetische Pulse (EMPs) auszusenden, die sämtliche Stromkreise temporär zerstören. Flugzeuge fallen dann vom Himmel, Städte werden schwarz. Der Plan mit der Atomrakete, für die Ford eine analoge, EMP-resistente Steuerung einbaut, misslingt, das Monster erbeutet den Sprengkopf. Im verwüsteten San Francisco gilt es jetzt, die mit einem Zeitzünder versehene Bombe auszuschalten, um die Bevölkerung zu retten. Natürlich wieder ein Einsatz für Ford, dem es nach einem Absprung über der Stadt gelingt, die Bombe auf die hohe See zu schicken. Nur, weil Godzilla in der Zwischenzeit die beiden Monster erlegt hatte. Friedlich taucht Godzilla, der Retter der Menschheit in die San Francisco Bay und schwimmt einer friedlichen Zukunft entgegen…

Godzilla liefert wie erwartet großes Kino für große Leinwände. Ein guter, aber nicht überragender Sound, gute Bilder, große Action und zerstörte Städte. Dazu eine herztriefende Story und ein Heldenepos. Alle Zutaten, die man für einen großen Film braucht? Der Film reiht sich in die Reihe der „zivilisierten Monsterfilme“ ein und kann gut mit Peter Jacksons „King Kong“ verglichen werden. Die Schauspieler liefern durchweg eine solide, gute Performance. Was diesem Horrorfilm fehlt, ist der Horror. Offenbar hat man sich hauptsächlich in Gigantomanie ergötzt, die Monster sind einfach so groß, dass Ihnen der Bezug zu den Protagonisten fehlt. Es fehlen auch die Momente, in denen man zusammenzuckt, weil das Monster sich noch bewegt, aus dem Dunkeln kommt etc. Diese Suspense-Momente sind hin und wieder in Ansätzen vorhanden, zünden aber nicht wirklich wie in vergleichbaren Filmen wie „Jurassic Park“. Hier wurde ein großer Aufwand getrieben, um den Film für verschiedene Zielgruppen attraktiv zu machen. Aber dadurch ist aus dem klassischen Trash-Genre „Godzilla“ leider ein Mainstream-Film geworden. Ein bisschen wie ein zu dicker Eintopf. Aber eine Frage bleibt offen: Warum hat Walter White wieder Haare. Und warum knutscht er eine fremde Frau?

Filmfacts

  1. Die Produktionskosten beliefen sich auf ca. 160 Millionen US-Dollar.
  2. Der Film kommt 2014 zum 60. Geburtstag von Godzilla auf die Leinwand.
  3. Regisseur Gareth Edwards machte sich mit „Monster“ einen Namen im einschlägigen Genrefilm.
  4. Juliette Binoche wurde durch einen wunderbaren Brief des Regisseurs Gareth Edwards zur Mitarbeit überredet.
  5. Mit ca. 111 Metern haben wir hier den bisher größten Godzilla vor uns.


Godzilla (2014)
Godzilla poster Rating: 6.5/10 (285,959 votes)
Director: Gareth Edwards
Writer: Max Borenstein (screenplay), Dave Callaham (story)
Stars: Aaron Taylor-Johnson, CJ Adams, Ken Watanabe, Bryan Cranston
Runtime: 123 min
Rated: PG-13
Genre: Action, Adventure, Sci-Fi
Released: 16 May 2014
Plot: The world is beset by the appearance of monstrous creatures, but one of them may be the only one who can save humanity.

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6 thoughts on “Godzilla

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