Edge Of Tomorrow: Live. Die. Repeat.

PR-Soldat nimmt an der Rückeroberung Europas gegen die Aliens teil und durchlebt immer wieder den gleichen Tag, bis er die Lösung seines Problems findet.

Filme mit Tom Cruise gefallen mir meistens. Wenn dann auch noch das Genre „Science Fiction “ ist, sind die Streifen ein Muss für mich:

Major Bill Cage (Tom Cruise) ist ein PR-Experte. Er erhält vom Oberbefehlshaber den Befehl, den Rückeroberungsangriff der Menschheit gegen die Mimics, eine bösartige Alien-Rasse, in vorderster Front zu begleiten. Als er den Befehl verweigert, wird er zum Private degradiert und en Kampftruppen zugewiesen. Der Angriff von England über den Kanal erweist sich als Desaster. Die Mimics erwarten die Angreifer und richten ein fürchterliches Blutbad an. Cage gelangt mit dem Blut eines Führungs-Mimic in Berührung und stirbt. Kurz danach wacht er wieder auf – an dem Tag, an dem er den Kampfgruppen zugewiesen wurde. Die Ereignisse wiederholen sich, aber durch seine Erfahrungen kann Cage immer einen Schritt länger überleben – wie bei einem Computerspiel. In einer Wiederholungsschleife trifft er auf die als Heldin gefeierte Rita Vrataski (Emily Blunt) und erklärt sich ihr. Sie versteht ihn und fordert ihn auf, sich am Anfang des Tages noch einmal bei ihr zu melden. Es zeigt sich, dass Vrataski auch eine Zeitlang in dieser Zeitschleife gefangen war, diese aber verlassen hat, als sie eine Bluttransfusion bekommen hat. Die Fähigkeit zum „Tagesreset“ resultiert aus dem Kontakt mit dem Blut des Führungs-Mimic. Gemeinsam mit dem Ingenieur Carter tüfteln Vrataski und Cage einen Plan aus. Ziel ist die Lokalisierung und Vernichtung des Ober-Mimic-Wesen. Cage wird trainiert und unternimmt mit Vrataski ein paar Anläufe, die Landung in der Normandie zu überstehen. Es gelingt ihnen, den Oberbefehlshaber zu überzeugen, ihnen Technologie zur Lokalisierung zu überlassen. Über einen Umweg eines Schweizer Stausees, der sich als Falle der Mimics erweist, gelangen Sie in den Pariser Louvre, wo sich das Oberwesen verschanzt. Da Cate inzwischen auch mit Fremdblut „verseucht“ ist und seine Gabe zum Zeitreset verloren hat, gibt es nur noch eine Chance für ihn. Mit einem Selbstmordeinsatz gelingt ihm die Vernichtung des fremden Wesens. Dabei wird er wieder mit dessen Blut kontaminiert und wacht vor seiner ersten Begegnung mit dem Oberbefehlshaber auf. Die Menschheit ist in dieser Variante der Vergangenheit aber schon gerettet, weil das Oberwesen der Mimics alle Aliens mit in den Tod gerissen hat.

Zunächst kommt einem die Handlung vor wie „Täglich grüßt das Murmeltier“ oder ein Computerspiel, bei dem man immer wieder versucht, das gleiche Problem zu lösen. Aber mit einigen Viertelstunden Laufzeit gewinnt der Plot gewaltig. Der Film verbindet eine intelligente Handlung mit großartigen Actionszenen. Das interessante Problem der Zeitreise wird auf konsistente Art und Weise behandelt. Die Cyborg-Technologien der Menschen-Streitkräfte, die mit einem Exoskelett arbeiten, sind beeindruckend, auch hier stellen sich viele Fragen. Auch das Phänomen der Schwarmintelligenz wird gestreift, dazu die Fragen von zentraler versus dezentraler Steuerung. Viele Mechanismen in den Streitkräften sind sehr gut nachvollziehbar. Dazu kommen mit Emily Blunt und Tom Cruise zwei sehr sichere Schauspieler, die auch ihre Action-Sequenzen sehr sicher beherrschen. Dieser Film lohnt sich auf jeden Fall. Nicht nur für Fans von Monstern und Aliens. Ein Film, über dessen Aspekte man hinterher auch diskutieren kann. Oder man zischt einfach ein Bier…

Filmfacts

  1. Der Film basiert auf dem Roman All You Need Is Kill von Hiroshi Sakurazaka.
  2. Ursprünglich war Brad Pitt für die Hauptrolle vorgesehen.
  3. Für die Dreharbeiten wurde der Trafalgar Square in London zeitweise voll gesperrt.
  4. Bei einer Verfolgungsfahrt mit dem Minivan setzte Emily Blunt das Fahrzeug voll vor einen Baum und hätte damit beinahe sich und Tom Cruise getötet. Beide Schauspieler waren zunächst geschockt, brachen dann aber in Lachen aus.
  5. Der Film wurde in den USA am 6. Juni 2014, dem 70. Jahrestag der Landung der Alliierten in der Normandie gestartet. Es gibt viele Ähnlichkeiten der Szenarien.


Edge of Tomorrow (2014)
Edge of Tomorrow poster Rating: 7.9/10 (388,208 votes)
Director: Doug Liman
Writer: Christopher McQuarrie (screenplay), Jez Butterworth (screenplay), John-Henry Butterworth (screenplay), Hiroshi Sakurazaka (novel)
Stars: Tom Cruise, Emily Blunt, Brendan Gleeson, Bill Paxton
Runtime: 113 min
Rated: PG-13
Genre: Action, Adventure, Sci-Fi
Released: 06 Jun 2014
Plot: A military officer is brought into an alien war against an extraterrestrial enemy who can reset the day and know the future. When this officer is enabled with the same power, he teams up with a Special Forces warrior to try and end the war.

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