Die Verurteilten

Shawshank Redemption
Ein weiterer Klassiker des Gefängnisfilm-Genres ist ‚Die Verurteilten‘ mit Tim Robbins und Morgan Freeman aus dem Jahr 1994. Gefängnisfilme sind für mich immer sehenswert.

Ehemaliger Bankmanager ist im Gefängnis und überlebt den harten Knast-Alltag dank ungewöhnlicher Fähigkeiten.

Eine sehr ähnliche Storyline wie beim Gefängnisfilm-Klassiker „Papillon“. Der Bankmanager Andy Dufresne (Tim Robbins) kommt wegen Mordes an seiner Frau und deren Liebhaber ins berüchtigte Gefängnis Shawshank. Er kommt zuerst mit der brutalen Realität des Gefängnis-Alltags nicht zurecht. Natürlich gibt es auch wieder die korrupten Aufseher. Doch er trifft auf den Mithäftling Red (Morgan Freeman), der schon seit 20 Jahren sitzt und allseits respektiert wird. Andys nüchterne Art und Zuverlässigkeit und nicht zuletzt die Bekanntschaft mit Red lassen ihn im Ansehen der Mithäftlinge und Aufseher steigen. Er hilft sogar den Wärtern bei ihren privaten finanziellen Problemen. Andy plant seine Flucht, obwohl Red das nur Kopf schüttelnd kommentiert.

Auch in diesem Film muss sich der Protagonist in der Innenwelt des Gefängnisses erst bewähren. Was ‚Draußen‘ galt hat im Knast keine Bedeutung. Und es gelten die Urgesetze des Stärkeren. Oder, wie in diesem Film, auch des Schlaueren. Mit Tim Robbins und Morgan Freeman ist der Film super besetzt und man kann sich hervorragend in den Knast-Alltag einfühlen. Wie gewalttätig das sein kann, zeigt der Film mit der Vergewaltigung durch Mithäftlinge. Doch als Andy dem Gefängnisaufseher bei seinen Steuerproblemen hilft, lässt dieser den Vergewaltiger brutal zusammen schlagen, so dass dieser querschnittsgelähmt ist.

Die Geschichte ist spannend und ständig gibt es neue Wendungen, die einen an den Bildschirm fesseln. Außerdem hat „Die Verurteilten“ was einen Klassiker auszeichnet: man kann ihn immer wieder anschauen und findet ihn jedes Mal aufs Neue gut.

Fakten:
1. Morgan Freeman wurde als erste Rolle besetzt und durfte sich seinen Filmpartner aussuchen. Seine Wahl fiel auf Tim Robbins.
2. Der Film wurde von den Hören einer Londoner Radiostation und den Usern einer Online-Filmwebsite zum besten Film aller Zeiten gewählt.
3. Nachdem Morgan Freeman in einer Szene neun Stunden lang einen Baseball schlagen musste, kam er am nächsten Tag mit dem Arm in einer Schlinge zum Dreh.
4. Die Photos des jungen Red zeigen in Wirklichkeit Morgan Freemans Sohn Alfonso.
5. Autor Stephen King hat die Rechte am Buch für 1 Dollar verkauft, weil er das immer so macht, wenn vielversprechende Regisseure seine Geschichten verfilmen wollen.

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One thought on “Die Verurteilten

  1. Papillon kenne ich und finde ich auch echt klasse, doch die Verurteilten habe ich noch nicht gesehen. Der Trailer macht lust auf mehr und der Film steht nun definitiv auf meiner MustSee Liste 🙂

    Grüße Julia

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