Die Truman Show

Bildquelle: Paramount
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„Die Truman Show“ ist einer meiner Lieblingsfilme. Wer hat sich noch nicht vorgestellt, dass das Leben ein Film ist, in dem man die Hauptrolle spielt und Alles um einen herum ist nur gestellt und alle Personen sind Statisten?

Das Leben von Truman ist eine einzige TV-Show, die weltweit live übertragen wird, nur er selber weiß nichts davon.

Der Versicherungsangestellt Truman Burbank steht jeden Morgen auf und geht zur Arbeit. Er ist verheiratet, hat einen besten Freund und macht Scherze mit seinen Nachbarn. Als sich aber komische Dinge ereignen, wie zum Beispiel ein auf die Straße fallender Scheinwerfer, Regieanweisungen über das Autoradio oder ein Mädchen, in das sich Truman verliebt und die auf einmal mysteriös verschwindet, beginnt Truman an der Echtheit seiner Realität zu zweifeln.

Der Zuschauer weiß da schon längst, dass Truman der Hauptdarsteller einer Reality-TV-Show ist, in der er der Star ist. Und das schon seit seiner Geburt. Die Stadt in der er lebt ist eine Kulissenstadt über der eine gigantische Kuppel den Himmel simuliert. Dahinter sitzt ein gigantisches Produktionsunternehmen mit dem Regisseur Christof (Ed Harris) als Kopf der Show. 5.000 versteckte Kameras zeigen Trumans Alltag. Finanziert wird die Show über Produktplacement von Produkten, die mehr oder weniger unauffällig in die Kamera gehalten werden.

Der Zuschauer beobachtet fasziniert, wie der Schein dieser künstlichen Welt zusammenbricht und immer mehr unvorhergesehene Pannen passieren. Truman, genial gespielt von Jim Carey, vertraut sich erst seinem besten Freund an. Der versucht Trumans Verdacht zu zerstreuen, so dass Truman nach außen seine Rolle weiter spielt, aber insgeheim seine Flucht plant.

Der Film macht einfach Spaß. Man wird selbst zum Voyeur hinter der Kamera und stellt sich permanent vor, ob es im eigenen Leben vielleicht auch Kameras gibt. Sofort sitzt man aufrechter im Sessel und fühlt sich beobachtet. „Die Truman Show“ spielt in einer Kategorie mit „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Unterhaltung pur mit deutlicher Kritik am Medienkonsum und der Herrschaft der Medien.

Fakten:
1. Jeder Straßenname in der fiktiven Stadt trägt den Namen eines Schauspielers, wie zum Beispiel „Lancaster Square“ oder „Barrymore Road“.
2. In der Psychiatrie gibt es seit dem Film den Fachbegriff „Truman-Show-Wahn“, für Leute, die sich als Hauptdarsteller in einem Film wähnen.
3. Truman steht für „true“ = wahr und „man“ = Mann.
4. Viele Figuren sind nach echten Schauspielern benannt (z.B. Trumans Frau Meryl nach Meryl Streep, sein Freund Marlon nach Marlon Brando).

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