Die Tribute von Panem – Catching Fire

Bildquelle: Oetinger
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Nach dem beeindruckenden ersten Teil der Tribute von Panem-Trilogie war klar, dass ich auch den zweiten Teil sehen musste.

In einem totalitären Staat der Zukunft, muss jedes Jahr jeder Bezirk einen Teilnehmer als Tribut für die Hunger Games abstellen, bei denen auf Leben und Tod ein Sieger ermittelt wird.

Nachdem im ersten Teil die schöne Katniss Everdeen mit ihrem Partner Peeta Mellark als Sieger aus den Hunger Games zurück kamen, müssen die Beiden im Auftrag des Präsidenten Snow als Liebespaar durch alle Bezirke ziehen, um die Bevölkerung zu überzeugen, dass sie hinter dem System stehen. Dabei merkt Katniss, dass Aufstände in den Bezirken das System bedrohen, weil ihr Sieg den Menschen Hoffnung gegeben hat, dass das System geändert und besiegt werden kann. Als Snow merkt, dass die Tour nicht ihren Zweck erfüllt, ersinnt er mit seinem neuen Spielleiter Plutarch Heavensbee den Plan, dass in einer Julibäumsausgabe der Hunger Games alle Bezirke je zwei frühere Sieger abstellen müssen, die gegeneinander antreten sollen.

Also müssen Katniss und Peeta wieder ran. Ab hier wird es zwar nicht langweilig, aber bis die Spiele beginnen läuft das gleiche Prozedere ab, wie im ersten Teil und es stellt sich ein gewisser Wiederholungseffekt ein. Die Kandidaten müssen wieder ins Trainingscamp, sie müssen sich Sponsoren präsentieren und Katniss dreht sich wieder in ihrem brennenden Kleid. Einziger Unterschied zum ersten Mal ist der, dass Katniss auch von Vertretern des Kapitols Unterstützung spürt. So wünscht sich Snow, dass Katniss zur Präsentation ein weißes Kleid trägt. Designer Cinna, wieder von Rockstar Lenny Kravitz gespielt, verpasst ihr ein Kleid, dass sich beim Drehen in ein schwarzes Kleid verwandelt. Ein klares Zeichen der Verweigerung gegenüber Präsident Snow. Cinna wird dafür dann auch brutal zusammen geschlagen. Außerdem nutzen sämtliche Kandidaten die TV-Präsentation, um dem Kapitol zu zeigen, dass sie sich hintergangen fühlen, weil ihnen bei ihrem Sieg in den vergangenen Spielen die Freiheit versprochen wurde. Auch das ein Affront gegen Snow und das System.

Doch als dann die Spiele beginnen und Katniss und Peeta mit den anderen Kandidaten in der Arena auftauchen, ist der bekannte Nervenkitzel, der die Story auszeichnet, wieder da. Diesmal geht’s in den Regenwald. Dafür wurde unter einer unsichtbaren riesigen Kuppel eine originalgetreue Regenwaldkulisse erstellt. Sofort bilden sich Gruppen, so dass die Kandidaten diesmal nicht allein auf sich gestellt sind. Trotzdem sterben die ersten Tribute in Einzelkämpfen oder durch Naturkatastrophen wie giftigen Nebel oder beißwütige Affen und der Kampf auf Leben und Tod ist in vollem Gange. Doch auch jetzt merkt Katniss, dass die anderen Tribute sie unterstützen und ihr sogar sagen, dass sie für sie kämpfen, um sie zu schützen. Zum Schluss zerstört Katniss die Kuppel und findet sich in einem Fluggerät mit alten Freunden und Unterstützern wieder, die ihr erzählen, dass die Revolution in vollem Gange ist mit Katniss als das Symbol des Aufstandes.

Der zweite Teil der Hunger Games ist mit knapp 150 Minuten sehr lang. Trotzdem wird man vom Ende überrascht und möchte eigentlich wissen, wie es weiter geht. Und das ist, wie so häufig bei Mehrteilern, der Schwachpunkt des zweiten Teils. Man fühlt sich hingehalten und mit dem zweiten Teil nur ruhig gestellt beziehungsweise angestachelt, sich auch den dritten Teil anzuschauen. Als der Film so abrupt endet, geht ein überraschtes Stöhnen durch den Kinosaal und so richtig aufstehen und gehen will keiner.

Fazit: auch der zweite Teil der „Tribute von Panem“ ist spannend und auf Augenhöhe mit dem erfolgreichen ersten Teil. Er hat aber ein unbefriedigendes Ende und man kann nur raten, sich die alle Folgen auf DVD mit allen Teilen (vier sollen es werden) am Stück zu Hause reinzuziehen. Das war die Stärke der Harry Potter-Reihe, dass jeder Film für sich eine abgeschlossene Geschichte ist. Bei Panem heißt es, auf nächstes Jahr warten. Und da die Buchvorlage nur aus drei Büchern besteht, und vier Filme angekündigt sind, wird das dritte Buch in zwei Teilen gedreht. Das heißt, auch nächstes Jahr wird man wieder unbefriedigt aus dem Kino gehen.
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Fakten:
1. Die Dreharbeiten für die Arena-Szenen im Regenwald fanden auf Hawaii statt.
2. Bei einem Produktionsbudget von 130 Millionen Dollar und einem Einspiel von 158 Millionen Dollar am Startwochenende ist der Film schon kurz nach dem Start einer der erfolgreichsten Filme der Kinogeschichte.
3. Das es vier statt drei Teile gibt wurde nur bekannt, weil Woody Harrelson aus Versehen verkündete, dass er für vier Teile unterschrieben hat.
4. Coldplay, Christina Aguilera, Lorde und Imagine Dragons lieferten Songs für den Soundtrack

[ratings]

Die Tribute von Panem (3 Bände): limitierte Ausgabe

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4.7 von 5 Sternen (701 customer reviews)

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