Das A-Team – Der Film

A-TeamDie gleichnamige Serie aus den 80er Jahren habe ich geliebt. Bei der Verfilmung war ich dann natürlich skeptisch. Der Film gehört zu der, von meiner Tochter sehr geschätzten Klasse der Filme, bei denen die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt werden.

Amerikanische Spezialeinheit wird im Irak hinters Licht geführt, eingelocht, befreit und macht die Bösen schlussendlich doch dingfest

Dieser Film ist zeitlich vor den bekannten Fernsehfolgen angesiedelt. Zunächst einmal wird der Gründungsmythos beleuchtet: Hannibal Smith (Liam Neeson) will gemeinsam mit seinem Spezi „Faceman“ Peck (Bradley Cooper) einen mexikanischen Drogendealer überführen. Dabei befindet sich Faceman in einer aussichtslosen Situation. Hannibal requiriert den autoverrückten B. A. Baracus (Quinton Jackson) als Fahrer, bei der Flucht stößt noch der zum Wahnsinn neigende Pilot Murdock (Sharlto Copley) dazu. Unter abenteuerlichen Umständen gelingt ihnen der Coup. Ein paar Jahre später sind sie als Spezialeinheit im Irak stationiert. Kurz vor der Rückverlegung in die U.S.A. sollen sie einer Gangsterbande eine große Menge Geld und Druckplatten abnehmen. Facemans Ex-Freundin Sosa (Jessica Biel) ist ihnen dabei auf den Fersen, weil sie den Einsatz verhindern will. Der Coup gelingt zunächst, bei der Ankunft im Camp stirbt der für den Auftrag verantwortliche General Morrison, das Geld verbrennt und die Druckplatten verschwenden. Verantwortlich dafür sind ein CIA-Beamter und ein privater Sicherheitsberater. Da ihr Einsatz jetzt nach einem privaten Raubzug aussieht, landen sie im Militärgefängnis. Von dort werden sie von dem beim Coup betrogenen CIA-Mann spektakulär befreit. Um Ihren Ruf zu rehabilitieren, machen sie sich auf die Suche nach den Drahtziehern und den Druckplatten. Die Spur führt nach Deutschland. Sie stören die Übergabe, erbeuten die Platten und gelangen an Bord eines US-Transportflugzeugs. Dieses wird abgeschossen, aber die Truppe entflieht mit einem Panzer und stellt fest, dass General Morrisson einer der Drahtzieher ist. Die Verfolger wollen die Druckplatten gegen die Rehabilitierung tauschen. Das Team verbündet sich mit Sosa und liefert auf einem Containerschiff in Los Angeles einen der materialreichsten und spektukulärsten Showdowns der Filmgeschichte.

Dieser Film überzeugt mit guten Darstellern, witzigen Dialogen, toller Action und überraschenden Wendungen. Die Charaktere knüpfen direkt an die Helden der 80er Jahre an. Die Stunts sind schon im Bereich „aberwitzig“ einzuordnen, der Absturz mit dem Panzer und die Demolierung des Containerschiffs sind sehr lustige, gut in die Handlung eingebaute Materialschlachten. Der Film ist nichts für Pazifisten und man muss sich auch etwas wieder an die Macho-Sprüche der 80er gewöhnen. Aber sonst ist das tolles Popcorn-Kino mit hohem Unterhaltungswert und ohne großen Tiefgang.

Filmfacts

  1. Ein großer Teil der Dreharbeiten fand in der kanadischen Provinz British Columbia statt.
  2. Das Budget lag bei ca. 110 Millionen US-Dollar.
  3. Ursprünglich war Bruce Willis als Hannibal vorgesehen.
  4. Die in Deutschland gedrehten Szenen strotzen vor Fehlern: Vom Kennzeichen FF für Frankfurt, bis zu Luftaufnahmen aus Köln und norwegischen Einblendungen findet der Freund von Filmfehlern hier ein breites Betätigungsfeld zur Identifikation.
  5. Die im Film vorkommende Sicherheitsfirma „Black Forest“ ist eine Anspielung auf die real existierende Sicherheitsfirma „Blackwater“.
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One thought on “Das A-Team – Der Film

  1. Das A-Team habe ich als Serie schon immer sehr gern geschaut.
    Den Film muss ich mir demnach auch noch antun 😛
    Der Trailer verspricht durchaus das was man erwartet! Ich hoffe das ich das dann auch zu gesicht bekomme 😀
    LG Amely

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