Codename U.N.C.L.E.

Ungleiches Duo von Ost- und Westspion suchen mithilfe ostdeutscher KFZ-Mechanikerin Atomwissenschaftler um die Welt zu retten.

Ich hatte es nicht geschafft, diesen Film im Kino zu sehen. Die Serie aus den 60er Jahren kenne ich und ich war gespannt, wie Regisseur Guy Richie diesen Klassiker der Agentenfilmgeschichte reanimieren wollte:

Agent Napoleon Solo (Henry Cavill) reist ins frisch eingemauerte Ost-Berlin, um dort die KFZ-Mechanikerin Gaby Teller (Alicia Vikander) zu entführen. Teller ist die Tochter des verschwundenen Atomwissenschaftlers Udo Teller (Christian Berkel), der erst für die Nazis und später für die Amerikaner arbeitete. Bei der Fluchtaktion aus dem Osten ist den beiden der russische Agent Illya Kuryakin (Armie Hammer) dicht auf den Fersen. Im Westen angekommen, wird Kuryakin und Solo eröffnet, dass sie zukünftig zusammen arbeiten sollen, um Teller zu finden. Dieser wird in Italien bei der windigen Spedition von Gabys Onkel Rudi vermutet. Gaby und Ilya treten als Verlobte auf, Solo schleicht sich als Kunstdieb in Rudis Party ein. Solo und Kuryakin finden in den Firmenräumen Beweise für die Anwesenheit angereicherten Urans, werden aber von Gaby, die sich mit ihrem Onkel getroffen hat, verraten. Kuryakin entkommt, Solo wird gefoltert. Gaby trifft ihrn Vater und fordert ihn auf, die Atombombe zum Schein fertigzustellen. Gaby reist mit den Gangstern auf die Insel, auf der die Bombe fertiggestellt wird. Kuryakin befreit Solo, beide treffen auf den Agenten Hurley (Hugh Grant), der ihnen eröffnet, dass Gaby schon seit Jahren für ihn als Agentin arbeitet. Von einem britischen Flugzeugträger aus wird die Insel dann beschossen. Einer der Gangster flieht mit Gaby, wird von den beiden Agenten aber nach einer wilden Verfolgungsfahrt gestoppt. Wieder zurückgekehrt zerstören Solo und Kuryakin, die geheimen Aufzeichnungen Tellers zu vernichten, um sich nicht gegenseitig töten zu müssen. Diese gemeinsame Tat besiegelt dann die Gründung der Geheimorganisation U.N.C.L.E. unter der Leitung von Waverly.

Dieser Film ist ein gut durchgestylter, altmodischer Agentenfilm. Wer die Bonds mit Roger Moore mag, wird auch diesen Film lieben. Die Agenten agieren recht gentlemanlike, reproduzieren die guten alten Ost-West-Klischees und setzen sich schlagkräftig und schusssicher gegen ihre Feinde durch. Es gibt dazu ein bisschen Love-Story und viele witzige Sprüche. Das ganze ist nicht besonders tiefgründig, aber höchst unterhaltsam und dabei nicht zu sehr auf Action und Brutalität getrimmt. Besonders hervorzuheben ist die sehr gute Abmischung des Sounds, der auch im Tonformat Dolby Atoms vorliegt. Ein schöner Film für einen Kinoabend zu zweit.

Filmfacts

  1. Das Filmbudget lag bei ca. 75 Millionen Dollar.
  2. Solos Trick mit dem Tischtuch war kein Spezialeffekt. Der Schauspieler lernte ihn vom britischen Varietekünstler Mag Ricardo.
  3. Ursprünglich war Tom Cruise als Napoleon Solo vorgeshen. Er entschied sich aber dafür, zunächst Mission Impossible 4 zu Ende zu drehen.
  4. David Beckham hat einen kurzen Cameo-Auftritt als Filmvorführer.
  5. Die ursprüngliche Serie „Solo für O.N.K.E.L“ wurde von Bond-Autor Ian Flemming mit entwickelt.


The Man from U.N.C.L.E. (2015)
The Man from U.N.C.L.E. poster Rating: 7.4/10 (114,251 votes)
Director: Guy Ritchie
Writer: Guy Ritchie (screenplay), Lionel Wigram (screenplay), Jeff Kleeman (story), David C. Wilson (story), Guy Ritchie (story), Lionel Wigram (story), Sam Rolfe (television series)
Stars: Henry Cavill, Armie Hammer, Alicia Vikander, Elizabeth Debicki
Runtime: 116 min
Rated: PG-13
Genre: Action, Adventure, Comedy
Released: 14 Aug 2015
Plot: In the early 1960s, CIA agent Napoleon Solo and KGB operative Illya Kuryakin participate in a joint mission against a mysterious criminal organization, which is working to proliferate nuclear weapons.

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